Haus des Kannibalen

Über zehn Jahre sind vergangen, seit Armin Meiwes einen Menschen getötet, zerstückelt und teilweise gegessen hat. Das Haus des „Kannibalen von Rotenburg“ hat dadurch traurige Berühmtheit erlangt. Noch heute lockt es viele Schaulustige in den kleinen idyllischen Ort bei Rotenburg.

Beinahe täglich halten Autofahrer am Ortseingang und zücken Kameras. Die Schaulustigen wollen ein Foto vom Haus des Kannibalen. „Vor ein paar Wochen war eine Gruppe aus England hier und hat gefilmt“, sagt ein Anwohner. Die Anwohner haben sich mit der Situation arrangiert. Ein böses Wort verliert niemand über Meiwes. Die Anwohner beschreiben ihn als zurückhaltend, aber zuvorkommend.

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